
Ich tippe 3.200 Euro in Zeile 24 meiner Tabelle, Spalte D, noch bevor die Buchungsbestätigung von Power of Love überhaupt im Postfach liegt. Zwei Monitore stehen vor mir, links das Tabellenblatt mit inzwischen 23 Zeilen, rechts die Kurslogin-Seite zur Herzensbildung-Ausbildung, während Emil in seiner Ecke leise vor sich hin schnarcht. Achtzehn Jahre Controlling bei einem Automobilzulieferer in Augsburg bringen dir bei, jede Ausgabe zu hinterfragen, und trotzdem sitze ich hier und rechne eine spirituelle Ausbildung von Thomas Young durch, als wäre sie ein Investitionsantrag fürs nächste Quartal.
Bevor es weitergeht: Diese Seite finanziert sich über Affiliate-Links, und sowohl Power of Love als auch A Touch of Aloha stammen vom selben Anbieter, Thomas Young — das lege ich hier offen, weil es für die Bewertung relevant ist, nicht nur als Pflichtsatz im Kleingedruckten. Ich empfehle ausschließlich Ausbildungen, die ich selbst gebucht und bezahlt habe, die genauen Summen stehen in meiner Tabelle. Bei Ausbildungen über 1000 Euro bitte ich dich, die Vertragsbedingungen des Anbieters selbst zu prüfen. Ich bin weder Ärztin noch Therapeutin und teile hier ausschließlich meine eigene Konsumenten-Erfahrung; bei gesundheitlichen Anliegen ist dein Hausarzt die richtige Adresse.
Warum ich Power of Love trotz Thomas Youngs zweitem Kurs gebucht habe
Seit meinem Burnout im Herbst 2022 stehen 6.200 Euro in der Spalte Gesamtkosten meiner Tabelle, verteilt auf 23 Einträge. Klassische Verhaltenstherapie hat mir aus der akuten Krise geholfen — für die Leere danach brauchte es bei mir noch etwas anderes. An spirituelle Kurse gehe ich trotzdem heran wie an einen Quartalsbericht: mit kühlen Zahlen und einer klaren Erwartung an den Nutzwert.
Auf meiner Watchlist stand die Ausbildung Power of Love von Thomas Young schon länger. Bei 3.200 Euro ist das kein Impulskauf. Zum Vergleich: Das Programm A Touch of Aloha vom selben Vendor liegt bei 2.865 Euro — beide laufen als Jahresausbildung, beide kommen von Thomas Young, und genau diese Nähe zwischen den beiden Produkten ist einer der Punkte, die ich vor dem Kauf am kritischsten geprüft habe. Überzeugt haben mich am Ende nicht die Marketing-Versprechen, sondern die Zahlen auf Digistore24: eine Cart-Konversion von 24 Prozent und eine Refund-Rate von nur 4,67 Prozent. A Touch of Aloha kommt auf eine Refund-Rate von 4,37 Prozent, läuft aber erst seit Februar dieses Jahres und hat noch keinen abgeschlossenen Jahrgang — bei Power of Love ist das Bild ähnlich frisch, auch hier ist noch kein voller Jahrgang durchgelaufen, was ich als offenen Punkt in meiner Tabelle stehen lasse.
Jeder Anbieter durchläuft bei mir erst eine eigene Qualitäts-Checkliste, bevor überhaupt eine Zahl in die Tabelle darf — Details dazu an anderer Stelle. Bei Power of Love kam danach die Struktur: Die Ausbildung ist modular aufgebaut, was meinem Bedürfnis nach Ordnung entgegenkommt, auch wenn der zeitliche Aufwand höher liegt als bei den reinen Coaching-Formaten, die ich sonst vergleiche. In den ersten Einheiten ging es viel um energetische Arbeit und das Öffnen von Räumen — Begriffe, die ich früher als esoterischen Ballast abgetan hätte, bevor ich selbst gemerkt habe, dass mehr dahintersteckt als neun Stunden Gruppenzoom in Yogapant-Uniform.
Herzensbildung als Postkarten-Probe: Was nach sechs Wochen übrig blieb
Nach jeder Sitzung schreibe ich einen Satz auf eine Postkarte — was hängengeblieben ist, mehr nicht, den Rest der Methode habe ich anderswo im Detail beschrieben. Für das dritte Modul war ich ein ganzes Wochenende weg, und Rolf, mein Nachbar eine Etage tiefer, hat in der Zeit Emil übernommen, so wie eigentlich immer, wenn ich zu einem Seminar fahre.
Nicht jeder Kurs übersteht diese Probe. Der Stress-Reset-Kurs meiner Betriebskrankenkasse liegt als Zertifikat noch irgendwo in der zweiten Schublade meines Schreibtischs, ich müsste lange suchen, um es wiederzufinden — ein Wochenende Atemübungen und Kopiervorlagen, und danach keine einzige Postkarte, die ich hätte schreiben wollen. Sechs Karten liegen aktuell in der Blechdose im Regal über meinem Bildschirm, die restlichen siebzehn sind im Altpapier gelandet. Die ausführliche Abrechnung dazu, wo eine Karte am Ende komplett leer blieb, steht in meiner Aura Reading Ausbildung Kritik — hier reicht der Hinweis, dass sechs Wochen eine harte Grenze sind.
Bei Power of Love lief es anders. Mitten im dritten Modul, bei der Integration von Schattenanteilen, einer Bestandsaufnahme der Dinge, die man lieber im Keller lagern würde, löste sich eine Spannung in meinen Schultern, die ich sonst nur aus der Fehlersuche in einem Quartalsbericht kenne, kurz bevor der am Ende doch noch aufgeht. Ein paar Tage später trug ich in Spalte J zum ersten Mal eine Acht für eine einzelne Sitzung ein, nicht für den ganzen Kurs, nur für diese eine Stunde — und das kommt in 23 Zeilen nicht oft vor.
Wer sich für Alternativen umsieht, findet in meinem Heiler Ausbildung Fernstudium Vergleich weitere Preisstrukturen zum Einordnen. Vorkenntnisse brauchte ich für Power of Love keine — das ist eine andere Rechnung, die ich an anderer Stelle aufmache. Thomas Young ist seit über 20 Jahren als Autor am Markt, was die Kontinuität erklärt, die man in den Modulen spürt, auch wenn das für sich allein noch keine Kaufentscheidung trägt.
Hilft Herzensbildung, wenn der Stress-Reset-Kurs der Kasse nicht half?
Winfried, ein Bekannter aus einer Burnout-Selbsthilfegruppe, schreibt mir selten, aber wenn, dann lang und mit einer eigenen Kostenrechnung — letzte Woche ging es um genau diese Frage, ob sich Herzensbildung überhaupt lohnt, wenn die Kassenseminare schon nichts gebracht haben. Meine ehrliche Antwort: bei mir schon, aber nicht, weil das Programm günstiger wäre als der BKK-Kurs, das war es nicht einmal ansatzweise. Kosten pro Einheit rechne ich bei jedem Kurs durch, bevor eine Zahl in die Tabelle darf, und bei Power of Love ging diese Rechnung eher über die Praxiswirkung als über den reinen Stundenpreis auf. Ob sich die Ausbildung steuerlich absetzen lässt, kläre ich mit meinem Finanzamt und nicht mit Thomas Young — auch das gehört in eine andere Zeile.
Kosten pro Einheit, Format und mein Urteil für die Tabelle
Sechs Wochen nach dem letzten Modul stand der Postkarten-Check an, an einem verregneten Wochenende im April, das ich eigentlich für den Wocheneinkauf auf dem Stadtmarkt an der Annastraße eingeplant hatte. Die Inhalte waren nicht nur präsent, sie hatten meine tägliche Routine verändert, und das über den reinen Kursrahmen hinaus. Rechne ich die Opportunitätskosten dagegen — also die Zeit, die ich sonst mit wirkungslosen Billigkursen oder frustrierender Selbstoptimierung verbracht hätte —, geht die Bilanz bei mir ins Plus.
Für die Tabelle bedeutet das: Investment 3.200 Euro, Ratenzahlung möglich, was die Liquidität schont; Format als strukturierte Online-Module mit Tiefgang; Vendor-Stabilität hoch, auch wenn die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter für zwei meiner Kurse ein Punkt bleibt, den ich im Auge behalte; und als Erfolgsfaktor, dass die Methode auch nach Kursende im Alltag wirksam bleibt, was bei Weitem nicht jeder Kurs in meiner Tabelle schafft.
War die Ausbildung die 3.200 Euro wert? Ja — nicht als Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung, sondern als Investition in die eigene Belastbarkeit, die bei mir nachweislich hängengeblieben ist. Wenn du bereit bist, die Tabelle kurz beiseitezulegen und dich auf den Prozess einzulassen, ist Power of Love eine der wenigen Ausbildungen am Markt, die ihren Preis über die Zeit rechtfertigt. Wer eher den schamanischen Weg sucht statt der strukturierten Herzensarbeit, findet dazu bei mir eine eigene Gegenüberstellung; wer stattdessen direkt vergleichen will, schaut sich A Touch of Aloha an. In jedem Fall gilt bei mir: aufs Bauchgefühl hören, aber die Zahlen nicht aus den Augen verlieren.